SCHWEIGEN – im Kloster

In die Stille eintauchen – Schweigen von Dienstag bis Sonntag.

Das dritte Schweigeretreat für mich und ich bin nicht mehr allzu nervös. Für mich bleibt die Frage, was bleibt übrig wenn die ganze Ablenkung wegfällt. Ich werde mit meinem Innersten konfrontiert. Vor allem die Themen die man erfolgreich verdrängt hat, bekommen nun Platz. Mutig schaue ich hin was sich da zeigt, was für ein Gefühl, mir laufen die Tränen übers Gesicht, oft und oft. Wenn ich mich verliere kehre ich zu meinem Anker zurück – dem Atem.

Die Woche ist schon eine Achterbahn, manchmal fühlt es sich so schwer an, dann wieder ganz leicht. In einem Moment will ich sofort abreisen, dann will ich nie wieder weg. Es ist eine lehrreiche Erfahrung in die Stille zu gehen.

Immer wenn man es nicht erwartet kommen dann diese Momente, die Momente wo ich das Gefühl von Vertrauen tief in meinem Herzen spüren kann. Und vielleicht eine harte, vernarbte, verletzte Stelle im Herzen Risse bekommen hat. Und das Licht wieder einströmen kann. Es vielleicht heilen darf und kann.

Ja eine Urlaubsreise ins INNERE.

Danke fürs LESEN eure Silvia von RAUSZEIT

Es gibt nichts mehr auf der Welt, das mehr und tiefer zu tragen, zu bergen, zu faszinieren vermag als diese SUCHE. Sie bleibt Sehnsucht bis zum Ende, und ist von Anfang an schon ANKOMMEN.

Stille – Schweigen im Kloster

Innere Pausentaste drücken – Schweigen von Mittwoch bis Sonntag im Kloster

Das ist mein zweites Schweigeretreat und ich bin nicht mehr so nervös wie beim ersten Mal. Ich freu mich auf die Stille. Es geht für mich um die Frage, was bleibt übrig, wenn alle Einflüsse von außen wegfallen. Ich werde mit meinem Innersten konfrontiert, mit den Sehnsüchten, Wünschen aber auch mit den dunklen Seiten.

Ich spüre eine starke Verbundenheit mit den Anderen und auch mit der wunderschönen Natur die mich umgibt. Verbunden mit dem Universum.

Das Vertrauen – das Vertrauen in mich und in meine Achtsamkeitspraxis haben mich diesmal sehr beschäftigt – und dann auf einmal ist er wieder da der Moment in dem ich es fühlen kann. Das tiefe Vertrauen in das Leben und in mich. Ich bin dankbar für diese Erfahrungen. Ich kann nur jedem empfehlen sowas mal auszuprobieren.

Eure Silvia von RAUSZEIT

Achtsames Selbstmitgefühl

Achtsames Selbstmitgefühl…war das Thema bei meinem letzten Ausbildungswochenende

Neue Studien weisen darauf hin, das Selbstmitgefühl ein Schlüssel für psychische Gesundheit darstellt. Uns fehlt meist ein wohlwollender, wertschätzender und freundlicher Umgang mit uns selbst.

In Achtsamkeitsübungen werden die ersten Ansätze einer freundliche Haltung und ein (Selbst) Mitgefühl entwickelt. Bei den angeleiteten Mediationen wird mir immer wieder  bewusst wie streng ich mit mir selber umgehe, gerade wenn es mir mal schlecht geht. So würde ich nie mit einem geliebten Menschen umgehen.

Die Fähigkeit zum Selbstmitgefühl und Mitgefühl kann jedoch durch regelmäßiges Üben  gestärkt werden. Achtsamkeit und Selbstmitgefühl üben so gemeinsam ihre heilsame Wirkung aus.

Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen,
die nur darauf warten uns einmal schön und mutig zu sehen.
Vielleicht ist alles Schreckliche im Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will.
Rainer Maria Rilke

Also schaut gut auf euch und versucht liebevoll mit euch umzugehen.

Eure Silvia von RAUSZEIT